Danke! POG darf bleiben!

garten_mai_201004

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein Beweis für den lohnend langen Atem der Bürgerbeteiligung und den letztendlich schönen Erfolg dieses kreativen sozialen Prozesses. Das Ergebnis ist ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss – ein Entwurf, auf dessen Umsetzung man sich freuen kann: Nische und Metropole, altberliner Armeleutekultur und Potsdamer Platz, Verlangsamung und Beschleunigung in unmittelbarer Nachbarschaft.
Als wir von der Kleingartenkolonie POG uns 2005 in den Planungsprozess eingeklinkt haben, waren unsere 78 Parzellen verloren: planiert, abgewickelt, geschliffen! Jetzt sind sie wir, bis auf 5 Parzellen auf dem Yorkdreieck, gerettet und in den Entwurf als integrativer Teil des Parks eingebunden: eine Entscheidung, ein Pilotprojekt, das an wichtige Überlegungen zur Planung innerstädtischen Grüns in der Weimarer Republik anknüpft, ein Pilotprojekt, von dem man noch hören wird.
Dass die “alternativen” Gleisdreieck-Aktivisten sich schon zu einem Zeitpunkt vorurteilsfrei für die Kleingärten eingesetzt haben, als den Laubenpiepern noch überhaupt keine Sympathie im gesellschaftlichen Diskurs zukam, dafür soll an dieser exponierten Stelle ein großes “Dankeschön” ausgesprochen werden.

Vielen Dank an gleisdreieck-blog.de und sämtliche Mitstreiter
Klaus Trappmann

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1 Kommentar »

admin am September 20th 2010 in Allgemein

1 Kommentar zu “Danke! POG darf bleiben!”

  1. Zweites Forum Westpark « Landwehrkanal-Blog schrieb am 04 Okt 2010 um 01:56 #

    [...] Das Ergebnis [sei] ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss“ [siehe hier] und habe „die wesentlichen Änderungswünsche und Anregungen aller Beteiligten eingearbeitet [...]

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